Selbstverteidigung und andere Formen der Partizipation

Nach Ostern ist der Alltag wie ohne Pause weitergegangen. Es fällt schwer schrittzuhalten, in der Uni konzentriert zu sein, meine sozialen Aktivitäten sinnvoll zu gestalten und nebenbei noch das Leben zu genießen… Meine Aktivitäten werden immer vielfältiger, aber auch diffuser.

Die Notwendigkeit zur Auswahl zeichnet sich ab. Fast wöchentlich besuche ich die Treffen von Climáximo. Auch die gemeinsamen Aktivitäten mit Canto do Curió nehmen Zeit in Anspruch. Gerne würde ich auch Yoga machen, das nun wieder in der RDA angeboten wird – aber bisher habe ich es nicht zu den Stunden geschafft. Auch weitere Treffen mit der Theatergruppe, die den Workshop kürzlich organisiert hat, haben bislang leider nicht geklappt.

IMG_19800222_235148_pequLetztes Wochenende habe ich an einem workshop de autodefesa feminista teilgenommen. Wieder einmal habe ich nicht ganz alle Übungen verstanden. Aber eine Freundin und auch andere Kursteilnehmerinnen übersetzten mir immer wieder Teile ins Englische. Wieder einmal ging es um Distanz und Nähe. Um Wahrnehmung, um Stärke, um Schwäche und um Vertrauen. Nur wenige Übungen bezogen sich tatsächlich auf praktische Selbstverteidigung auf der Straße. Am Ende äußere ich Zweifel, ob ich nun besser in der Lage bin mich zu verteidigen, als vorher. Aber der Workshop ist nur ein Einstieg. Die Gruppe wird sich regelmäßig treffen. Wir diskutieren Termine und anschließend machen wir uns in einer kleineren Gruppe zu einem Miradouro auf und sehen dort der Stadt beim dunkel werden zu.

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