Abschied von Alcântara

Gestern habe ich meine letzten Sachen aus Alcântara geholt. Ich bin nämlich umgezogen, was dann inklusive der Suche nach einem passendem Zimmer usw. doch einen ziemlichen Stress bedeutet hat. Vor allem weil ich gerade anfing zu suchen, als ich mich eigentlich voll und ganz auf die Uni konzentrieren sollte. Aber gerade dafür hat mir in dem süßen kleinen Haus dort das Internet und auch grundsätzlich Arbeitsatmosphäre, Schreibtisch, etc. gefehlt.

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IMG_20141130_185010Außerdem wollte ich gerne etwas zentraler wohnen, um abends nicht immer ewig mit Bus und Straßenbahn nach Hause gondeln zu müssen, weswegen ich diesmal auch sehr klare Vorstellungen davon hatte, in welchem Stadtviertel ich jetIMG_20141213_162926zt wohnen möchte, um sowohl weiterhin gut zur Uni zu kommen, aber auch mitten im Geschehen zu sein.  Schließlich und endlich habe ich mich dann als Übergangslösung für ein Zimmer in einer nicht so tollen Wohnung entschieden. Dafür in einer guten Lage. Trotzdem habe ich mich beim Abschied von Alcântara schon etwas nostalgisch gefühlt. Der Stadtteil ist zwar – vor allem abends – sehr unpraktisch gelegen und hat für den Alltag wenig zu bieten, ist aber trotzdem wunderschön.

IMG_20141003_150824Neben vielen schönen alten Häusern in etwas hügeliger Umgebung bieten sich auch verschiedenste Blickwinkel auf die Zufahrt der Ponte 25 de Abril, jene Bücke, die nach dem Vorbild der Golden Gate Bridge errichtet wurde und nur wenige Meter kürzer als diese ist.

IMG_20140926_170849Eine unbekanntere Sehenswürdigkeit ist der Bahnhof Alcântara de Mar, wo den Fahrgästen zwar der Geruch der Verwahrlosung entgegenschlägt, aber dafür umso lebendigere Kunstwerke zu bestaunen sind.

IMG_20140926_171026Wiederum bekannter ist die LX-Factory, eine kleine Anlage mit Cafes, einigen Läden, Ausstellungsflächen, einigen alternativen (oder pseudo-alternativen) Projekten, einer tollen Buchhandlung und am Wochenende einigen Ständen, die Kunsthandwerk, Flohmarktartikel und anderes verkaufen.

Ich verlasse also Alcântara mit einem Gefühl der Sympathie, aber ohne Traurigkeit, denn in anderen Stadtteilen, wie z.B. Anjos, meinem neuen Zuhause, gibt es auch viel zu entdecken.

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